Lightroom endlich verstehen und effektiv nutzen
Adobe Lightroom ist die meistverbreitete Software für Hobby- und Berufsfotografen geworden. Neben weitreichenden Bildbearbeitungsmöglichkeiten glänzt das Programm vor allem durch eine geniale Verwaltung und Übersicht über die eigene Bildersammlung. Speziell die Organisation größerer Bildmengen ist aber leider nicht unbedingt selbsterklärend, so dass viele Anwender oft eher gegen als mit der Software arbeiten.
Mit ausführlichen Erklärungen und beim Arbeiten mit eigenen Bildern vermittelt der Kurs nicht nur einen Überblick über alle Funktionen des Programms und die Ideen dahinter, sondern auch zahlreiche Tipps zur Fotografie und Bildgestaltung. Schließlich ist das Ziel ja immer „bessere Bilder“ zu bekommen.
Auch Nutzer einer älteren Version Lightrooms sind herzlich willkommen.
Kursinhalte:
Vom Import von der Kamera (JPG oder RAW-Daten) über Belichtungs- und Farbkorrekturen bis hin zur Erzeugung unterschiedlichster Bildvarianten und Ausgabe im Web oder Druck bietet Lightroom alle Funktionen, die der Fotograf benötigt – auch dies auch mit großen Mengen Bilder zeitgleich!
Lightroom Kataloge: Kurz beschrieben ist Lightroom eine Mischung aus dem Camera-RAW Modul von Photoshop und einer Bilddatenbank mit einer genial einfach zu bedienenen Oberfläche. Die Grundidee, alle Bilder nicht irgendwo auf der Festplatte verteilt zu sammeln, sondern in einem zentralen Katalog zu verwalten, verbunden mit der Möglichkeit, beliebig viele Bilder auf einmal zu bearbeiten, oder nachträglich alle Einstellungen auf andere Bilder zu übertragen, macht Lightroom zu einer mächtigen Lösung für alle, die ihre Bilder nach dem Fotografieren nicht einfach nur ablegen, sondern wiederfinden und bearbeiten wollen.
Und Bearbeitungsfunktionen gibt es mitlerweile reichlich, Helligkeits- und Farbkorrekturen bilden die Basis, selektive und lokale (ins Bild zu malende) Korrekturen den Feinschliff und Objektivkorrektur und Rausch-/Schärfefilter holen die optimale Qualität aus den Bilddaten heraus.
Bibliothek und Bildverwaltung: Die Organisation der Bilder steht bei Lightroom im Vordergrund. Über zahlreiche Methoden lassen sich die Bilder bewerten, markieren, verschlagworten und mit diversen hilfreichen Informationen ablegen, so dass auch Jahre später einzelne Bilder oder ganze Alben schnell gefunden werden können. Hier finden sich auch Workflows und Werkzeuge zur Favoritenauswahl um aus ganzen Bildreihen die besten herauszufinden.
„Wo legt Lightroom die Bilder tatsächlich ab? Wie finde ich sie wieder, wenn mal ein Ordner verschoben wurde? Warum fehlen plötzlich diverse Bilder und wo sind sie jetzt? Wie kann ich das alles sichern?“
Diese Fragen werden im Kurs ausführlich erklärt, so dass diese Probleme danach hoffentlich nie wieder auftreten und wenn doch, dann leicht behoben werden können.
Kreatives Entwickeln: Neben dem Arbeiten mit vielen Bildern lässt sich aber auch bei ausgewählten Fotos ans Detail gehen. Die Korrekturbefehle in Lightrooms Entwicklungsmodul sind einfach zu erlernen und (trotzdem) ziemlich leistungsstark. Und selbst hier lässt sich einmal gemachtes wiederverwenden. Über Voreinstellungen und Synchronisieren-Befehl lassen sich eigene Anpassungen wieder auf mehrere Bilder übertragen – z.B. der tiefblaue Himmel auf alle Urlaubsfotos.
Lokale Korrekturen und Masken: Benutzer von Photoshop fühlen sich an Ebenen erinnert, ältere Semester an Techniken aus der Dunkelkammer wie Abwedeln und Nachbelichten. Adobe Lightroom bietet aber hier viel mehr als die meisten Nutzer ahnen. Neben den neuen KI-basierten Auswahlwerkzeugen (Himmel, Person, etc.) wird auch aufgezeigt, wie sich altbewährte händische Werkzeuge wie Verläufe und Pinsel sehr konstruktiv und vor allem sehr schnell nutzen lassen. So sind „ein wenig mehr Licht im Gesicht“ oder eine stimmungsvolle Vignette, die die Lichtstimmung ändert so einfach umzusetzen, dass es auch gemacht wird.
Voraussetzung:
sicherer oder routinierter Umgang mit dem PC oder Mac, Grundkenntnisse in der Fotografie und im Umgang mit der digitalen Kamera sowie Spaß an guten Fotos
Themen:
- Grundwissen: das digitale Bild, Fotografische Grundlagen
- Bildformate JPG und RAW-Formate
- Dateiverwaltung – Ideen und Konzepte (Ordnerstrukturen)
- Benutzungsoberfläche – wo finde ich was?
- Nicht-Desktruktives Arbeiten – Bearbeitungshistorie
- Import – von der Kamera in die Lightroom-Bibliothek
- Bibliothek – Ordner, Alben, Sammlungen
- Bibliothek – Kopien, virtuelle Kopien, Gruppierungen
- Organisation – Verschlagwortung, Metadaten, Bewertungen und (Aus-)Sortieren
- Entwicklungsmodul – Grundlagen der Farbkorrektur
- Entwicklungsmodul – lokale und selektive Korrekturen
- Entwicklungsmodul – Tipps zur Portrait-Bearbeitung und Retusche
- Entwicklungsmodul – Voreinstellungen (Presets)
- Drucken / Diashow / Web – Export und Ausgabe aus Lightroom
- Freies (aber betreutes) Arbeiten
- Tipps zur Bearbeitung – was verbessert das Bild wirklich?
Eigene Fotos können gerne zum Bearbeiten mitgebracht werden.